KI generiert Hypothesen, erschließt Forschungsstände und plant Experimente. Daten, Rechenkapazitäten und technologische Plattformen werden zu Voraussetzungen wissenschaftlicher Macht. Gleichzeitig bauen die USA und China ihre wissenschaftlichen und technologischen Kapazitäten gezielt aus. Für Europa geht es deshalb um mehr als den Einsatz einer neuen Technologie. Die Entscheidungen von heute bestimmen, ob Europa wissenschaftlichen Fortschritt künftig mitprägt und in technologische Stärke übersetzen kann.
Unter dem Titel "Wer beherrscht Forschung und Innovation im KI-Zeitalter? Europa in der Zeitenwende" diskutieren wir gemeinsam mit führenden Köpfen aus Wissenschaft, Wirtschaft, und Politik:
- Wie revolutioniert KI nicht nur die Anwendung von Forschungsergebnissen, sondern den Forschungsprozess selbst?
- Wenn wir Europas Wissenschafts- und Innovationssystem heute neu entwerfen würden: welche Institutionen bräuchte es dafür?
- Wie verändern sich die Rollen von Hochschulen, Forschungsorganisationen und Unternehmen, wenn KI zur Akteurin im Forschungsprozess wird?
- Was ist Europas Antwort auf die wissenschafts- und technologiepolitischen Strategien der USA und Chinas?
Wie kann Deutschland und Europa bei disruptiven Technologien schneller vom Anspruch in die Umsetzung kommen? Welche Hebel schaffen mehr Tempo bei Transfer, Skalierung und Markteinführung? Und wie lassen sich aus erfolgreichen Projekten konkrete Lehren für Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ableiten?
Diesen Fragen hat sich das Programm des Gipfels 2026 gewidmet – mit politischen Impulsen zur Umsetzung strategischer Ziele, Lightning Talks mit Protagonistinnen und Protagonisten erfolgreicher Innovationsvorhaben sowie einer Diskussion internationaler Erfahrungen und übertragbarer Erfolgsfaktoren. Gemeinsam mit führenden Stimmen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft wurde diskutiert, was mehr Mut und mehr Geschwindigkeit für technologische Führung konkret erfordert.
Die Veranstalter des Gipfels für Forschung und Innovation
