Skip to main content
Forschungsgipfel (Headerbild) (Foto: David Ausserhofer)

Ergebnisse 2023

Auf zwei Innovationsfelder, die angesichts der aktuellen Krisen besonders im Fokus stehen, wurde 2023 der Blick gerichtet: die Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft und die nachhaltige Gestaltung des Energiesystems. Über diese Themen diskutierten hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Um die großen gesellschaftlichen Transformationen hin zu mehr Nachhaltigkeit und Digitalisierung zu meistern, brauchen wir neue technologische, soziale und ökonomische Modelle für Wertschöpfungsprozesse. Dies gelingt uns nur mit Rahmenbedingungen, die Innovationen fördern statt bremsen. Wie können Forschung und Innovation systemisch weiterentwickelt werden? Wie lassen sich übergreifende Strategien in konkrete Roadmaps und klare Prioritäten überführen? Und was müssen die verschiedenen Akteure beitragen, um bestehende Hürden zu überwinden?

 

Hier geht es zu den Ergebnissen des Forschungsgipfels 2023:

Ergebnispapier (Cover)

Ergebnispapier 2023 (PDF)

Rund um den Forschungsgipfel 2023 sind drei Diskussionspapiere entstanden:

Eine Beschleunigungsformel für Deutschland

Paper "Eine Beschleunigungsformel für Deutschland" (Cover)

Deutschland braucht eine Beschleunigung. Nur so kann die Umsetzung der ambitionierten Ziele in kritischen Zukunftsmissionen maßgeblich vorangetrieben werden. Roadmaps, Katalysatoren, Orchestrierung der systemischen Zusammenarbeit – das sind die drei Erfolgsbausteine für einen neuen Beschleunigungsansatz, so das Fazit des Diskussionspapiers, das der Stifterverband mit analytischer Unterstützung durch McKinsey & Company erarbeitet hat. Mit Roadmapping, strukturellen und technologischen Katalysatoren und passender Orchestrierung hat Deutschland die Chance, Wirtschaftskraft, Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand wieder kraftvoll zu steigern. Wie eine solche Beschleunigungsformel effektiv umgesetzt werden kann, skizzieren die Autorinnen und Autoren am Beispiel der Zukunftsmission "Gesundheit für alle".

Mehr Info zur Publikation auf der Website des Stifterverbandes
PDF-Download

 

Leitideen für die Transformation des Energiesystems

Paper "Den kritischen Zeitpunkt nicht verpassen" (Cover)

Um die Pariser Klimaziele in Deutschland und Europa zu erreichen, muss das Energiesystem transformiert werden. Wichtig ist zudem die Bereitstellung von Technologien, die dies auch weltweit ermöglichen. Das Leopoldina-Diskussionspapier erörtert hierzu Ansätze für eine effektive und tragfähige Energiewende. Dafür ist vor allem die Klärung von Rahmenbedingungen für Investitionen und deren Verlässlichkeit zentral. Es ist unerlässlich, wirksame Anreize und Vorgaben für eine effizientere Energienutzung zu verstärken bzw. neu zu schaffen. Weiterhin ist der Ausbau der erneuerbaren Energien schnell und mit oberster Priorität voranzutreiben. Infrastrukturen für Strom und stoffliche Energieträger (Wasserstoff und seine Derivate) müssen energisch ausgebaut und vorhandene Infrastrukturen umgebaut und umgenutzt werden.

Mehr Info zur Publikation auf der Leopoldina-Website
PDF-Download

 

Gesundheitswirtschaft in der digitalen Transformation

Paper "Gesundheitswirtschaft in der digitalen Transformation" (Cover)

Um die Anforderungen der Transformationen zu bewältigen, benötigt die Bundesregierung dringend neue Governance-Strukturen, die ein agiles Handeln ermöglichen. Bislang werden Ziele in zahlreichen, oftmals unverbundenen Strategie-Dokumenten definiert, im Anschluss aber aus verschiedenen Gründen nicht umgesetzt. Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) liefert hier einen Input dazu, wie politisch gesetzte, komplexe Ziele erreicht werden können. Zentrales Element sind dabei sogenannte Roadmaps, die den zu durchlaufenden Weg, die wichtigsten Meilensteine sowie wichtige Umsetzungspunkte skizzieren sowie Handlungsoptionen zur Problembewältigung definieren. Am Beispiel der Etablierung des Datenraums Gesundheit skizziert sie das Grundgerüst einer Roadmap, um die strukturellen Prinzipien des Roadmappings zu verdeutlichen.

PDF-Download auf der EFI-Website

 

Beim Forschungsgipfel aufgezeichnete Videointerviews

"Ich persönlich plädiere dafür, lieber einmal einen großen Strich zu ziehen und eine Art Energiewende 2.0 anzufangen, wo wir versuchen, die ideologischen Gräben zu vergessen."

Video abspielen>
Robert Schlögl (Video)
Interview mit Prof. Dr. Robert Schlögl, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung und Vizepräsident der Leopoldina (Teil 1)

"Wir in Deutschland haben leider den Fehler gemacht, die Energiewende als ein deutsches Phänomen zu begrifen und uns nicht darüber im Klaren zu sein, dass das global ist."

Video abspielen>
Robert Schlögl (Video)
Interview mit Prof. Dr. Robert Schlögl, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung und Vizepräsident der Leopoldina (Teil 2)

"Die Bereitschaft, zu schnelleren, konsensualen Lösungen zu kommen, um die Probleme in den Griff zu bekommen, scheint sich wieder zu verflüchtigen."

Video abspielen>
Uwe Cantner (Video)
Interview mit Prof. Dr. Uwe Cantner, Vorsitzender der Expertenkommission Forschung und Innovation

"Wir müssen sicherstellen, dass wir in Technologie investieren, die Anreize entsprechend setzen, dass wir digitale Souveränität und digitale Infrastrukturen tatsächlich schaffen."

Video abspielen>
Sabine Bendiek (Video)
Interview mit Sabine Bendiek, Mitglied des Vorstandes und Chief People and Operating Officer bei SAP

"Natürlich sind wir eine technologieoffene Gesellschaft, was denn sonst?"

Video abspielen>
Holger Hanselka (Video)
Interview mit Prof. Dr. Holger Hanselka, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

"Wenn man die Methodik des Roadmappings mit einem Mandat und mit Mut verbindet, dann kommen wir auch schnell vorwärts."

Video abspielen>
Michael Kaschke (Video)
Interview mit Prof. Dr. Michael Kaschke, Präsident des Stifterverbandes

"Der Vorteil, Gesundheitsdaten für die Forschung zu nutzen, besteht eben darin, dass der Erkenntnisgewinn deutlich besser wird, je mehr Daten wir haben."

Video abspielen>
Irene Bertschek (Video)
Interview mit Irene Bertschek, Leiterin des Forschungsbereichs Digitale Ökonomie beim ZEW Mannheim
Back to top